Unsere neuen Beauftragten

beauftragungsfeier pgr neue beauftragte ZWEI 2018 01 28

Im Bild (Foto: Tung Ngo) der Pfarrgemeinderat von Sankt Familia und die vier neuen Beauftragten, qua Amt jetzt ebenfalls PGR-Mitglieder.
Von links nach rechts in der hinteren Reihe: Pfr. Harald Fischer,  Andreas Zimmermann, Kerstin Erler (Pastoralreferentin im Praxisjahr), Lisa Wegener (Vorstand), Gyde Botsch, Birgit Weber (Gemeindereferentin, leider teilweise verdeckt), Birgitta Schwansee (Sprecherin), Christoph Baumanns (Vorstand), Gabriele von Karais, Garth Pritchard, Anja Lipschik, Regina Daum-Meemann.
Vorne in der Mitte die Beauftragten von links nach rechts: Bärbel Meyer (Gottesdienst/Gebet), Anke Engelhardt (Nächstenliebe), Stefanie Kirchner (Glaubensweitergabe), Thuong Ngo (Gemeinschaft).

Unsere Gemeindemitglieder Anke Engelhardt, Stefanie Kirchner, Bärbel Meyer und Thuong Ngo wurden am 15. Januar vom Pfarrgemeinderat durch einstimmige Wahl damit beauftragt, jeweils einen der vier Grundvollzüge unseres Gemeindelebens verantwortlich zu betreuen:

Gemeinschaft (Koinonia): Thuong Ngo.
Nächstenliebe (Diakonia): Anke Engelhardt.
Gottesdienst/Gebet (Liturgia): Bärbel Meyer.
Glaubensweitergabe (Martyria): Stefanie Kirchner.

Sie fördern und koordinieren das Engagement der Gemeindemitglieder im jeweiligen Bereich, erkennen als erste die Stellen, wo Hilfe gebraucht wird, und regen notwendige Veränderungen an.

In der Eucharistiefeier am Sonntag, 28.01.2018 haben wir zusammen mit der Gemeinde diese Beauftragung gefeiert. Denn wir freuen uns sehr darüber, Menschen in unserer Gemeinde beauftragen zu können, die sich für unser Gemeindeleben in besonderer Weise verantwortlich engagieren.

 

 

 

Unsere Beauftragungsfeier zum Nachhören

beauftragungsfeier glaubensbekenntnis 2018 01 28Mit der Beauftragungsfeier hat unsere Gemeinde Neuland betreten. Es war ein würdevoller und eindrücklicher Beginn, den alle Beteiligten und Mitfeiernden in beglückender Erinnerung behalten werden. Das Glaubensbekenntnis (Foto: Tung Ngo) gemeinsam betend und sich dabei gegenseitig die Hände auf die Schultern legend war ein ganz besonderer Moment von Glaubenserfahrung und Glaubensstärkung.
 
In unserer Mediathek können Sie einzelne Elemente des Gottesdienstes nachhören:
 
Neue Ideen
Mit der Beauftragung geht unsere Gemeinde einen wichtigen Schritt auf ihrem Weg in die Zukunft. Wir wollen in der Gestaltung des Gemeindelebens neue Ideen auszuprobieren, um unserem Auftrag als christliche Gemeinde treu und darin lebendig zu bleiben.
 
Gemeinsame Gemeindeleitung
Neben der Beauftragung ist ein weiterer wichtiger Schritt der Aufbau einer gemeinsamen Gemeindeleitung: Sie liegt zukünftig bei einem Leitungsteam, in der Pfarrgemeinderat, Verwaltungsrat, die Beauftragten, der Pfarrer und die pastoralen Mitarbeiter/innen vertreten sind.
 
Orientierung: unsere neue Geschäftsordnung
Arbeitsgrundlage unseres Handelns ist die neue Gemeindeordnung, der die Mitglieder von Sankt Familia im April 2017 zugestimmt haben und die nun in Beratung mit dem Bistum Fulda zu einer Geschäftsordnung des Pfarrgemeinderates geworden ist.

 

 

 

97 % Zustimmung zur Gemeindeordnung Sankt Familia

Unsere Gemeindeordnung „Von der Mitverantwortung zur Verantwortung“ enthielt eine breite Zustimmung aus der Gemeinde.

Ergebnis
Der Pfarrgemeinderat berichtet, dass sich 182 Gemeindemitglieder an der Wahl beteiligt haben. 177 stimmten mit „Ja“, es gab 3 „Nein“-Stimmen und 2 Enthaltungen. In unserer Gemeindeordnung werden die Verantwortlichkeiten für die verschiedenen Themenbereiche unseres Gemeindelebens geregelt und eine erweiterte Gemeindeleitung formuliert.

Umsetzung
Der Pfarrgemeinderat wird sich jetzt mit der Umsetzung und der weiteren Abstimmung mit der Bistumsleitung befassen. Vielen Dank an alle, die sich an der Abstimmung beteiligt haben! Der Pfarrgemeinderat wird die Gemeinde fortlaufend über Neuigkeiten informieren.

 

 

 

Unsere dritte Gemeindeversammlung am 7. März:
Gespräche und Abstimmung zu unserer Gemeindeordnung

Der Pfarrgemeinderat und die hauptamtlichen Mitarbeiter von Sankt Familia haben nach mehrjährigem intensivem Gedankenaustausch und Vorbereitung eine Gemeindeordnung für Sankt Familia erarbeitet. Mit unserer neuen Gemeindeordnung geben wir uns Orientierung und Leitlinien, um das partnerschaftliche Miteinander in Sankt Familia zu festigen und weiterzuentwickeln.

Gesprächsveranstaltung zur Gemeindeordnung „Von der Mitverantwortung zur Verantwortung“:
Dienstag, 7. März, 19:30 Uhr, Alfred-Delp-Haus

Die Gemeindeordnung soll nach Abstimmung durch die Gemeinde und des Bistums in Kraft treten. Am 7. März beginnt um 19:30 Uhr im Alfred-Delp-Haus eine dritte Informationsveranstaltung zur Gemeindeordnung in Sankt Familia. Der Pfarrgemeinderat lädt alle Gemeindemitglieder ein, Fragen zu stellen, Informationen austauschen und bietet die Möglichkeit zur Diskussion in kleinen Gruppen.

Abstimmung der neuen Gemeindeordnung
Anschließend hat jede/r, der sich zur Gemeinde zugehörig fühlt, die Gelegenheit zur Abstimmung der neuen Gemeindeordnung. Weitere Möglichkeiten zur Abstimmung der Gemeindeordnung bestehen an den darauf folgenden Wochenenden nach den Gottesdiensten im Alfred-Delp-Haus:

Die Möglichkeiten zur Abstimmung in der Übersicht:

Wir vom Pfarrgemeinderat sowie Birgit Weber als Gemeindereferentin und Harald Fischer als Pfarrer bitten um möglichst intensive Beteiligung in dieser für unsere Gemeinde wichtigen Entscheidung. Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme an der Abstimmung der Gemeindeordnung.

 

 

 

Sagen Sie uns online Ihre Meinung

Jeder Zeit können Sie uns online Ihre Meinung sagen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier finden Sie die entsprechenden Informationen:

Ob Zustimmung, Ablehnung, "weiß nicht", Kritik im Einzelnen, Fragen, Wünsche, Gebete etc.: Ihre Meinung wird in unserem weiteren Gesprächs- und Entscheidungsprozess auf jeden Fall berücksichtigt! Wir sind sehr gespannt auf Ihre Einsendungen!

 

 

 

Zweite Gemeindeversammlung am 26. September:

gemeindeversammlung poster 2016 07 10 20160710 132535Die neue Gemeindeordnung kennen lernen
– Der Weg zur Umsetzung

Das ist das Thema unserer zweiten Gemeindeversammlung zur Entwicklung unserer Gemeinde Sankt Familia, für die die neue Gemeindeordnung eine wichtige Orientierung bietet.

Fragen und Meinungen, wie wir die neue Gemeindeordnung umsetzen und mit Leben füllen, stehen im Mittelpunkt unserer Versammlung am Montag, 26. September von 19 Uhr 30 bis 21 Uhr, im Alfred Delp-Haus. Dazu lädt der Pfarrgemeinderat herzlich ein.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Der Pfarrgemeinderat

 

 

 

Erste Gemeindeversammlung am 10. Juli:

gemeindeversammlung 2016 07 10 20160710 122557Am Sonntag, den 10. Juli, stellte der Pfarrgemeinderat im Gottesdienst die von ihm entwickelte neue Gemeindeordnung vor. Bärbel Meyer und Christoph Baumanns sprachen über Ordnung, Leitung und Spiritualität.

Nach dem Gottesdienst gab es im Alfred Delp-Haus die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich gemeinsamen auszutauschen:

 

Die neue Gemeindeordnung

Was immer Sie/Euch an Nachfragen, Ideen, Meinungen, Zweifeln bewegt, schreibt es an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!! Herzlichen Dank!

 

Zwischenbericht 5. Juli 2014

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Ein Zwischenbericht von Christoph Baumanns
für die Arbeitsgruppe „Gemeinde-Entwicklung“
(Bärbel Meyer, Birgitta Schwansee, Birgit Weber,
Christoph Baumanns, Gerald Greiner-Petter)
im Auftrag des Pfarrgemeinderats (PGR) von Sankt Familia.
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Die Zukunft in den Blick nehmen
Die Frage nach der Zukunft unserer Gemeinden - der katholischen Kirche im Bistum und hier vor Ort in Kassel - beschäftigt uns schon lange. Wenn ich „uns“ sage, dann sind das sehr viele Menschen: die Pfarrer, die Hauptamtlichen, sehr viele Ehrenamtliche und auch etliche Fachleute von außerhalb. Und „lange“ meint seit 2006, das Jahr, in dem der pastorale Prozess im Bistum Fulda, zu dem wir gehören, gestartet wurde, und 2009: Eröffnung der „Zukunftswerkstatt“ hier in Kassel.

Die Krise(n)
Ausgangspunkt der Fragen nach der Zukunft von Kirche sind die existentiellen Erfahrungen von Krisen: Der Kirche wird nicht mehr vertraut (der Ausschluss der Frauen von den Ämtern; ihr Umgang mit den Fällen von sexueller Gewalt; ihr Umgang mit der Moral; ihr Umgang mit Geld). Der Stellenwert kirchlicher Angebote hat massiv abgenommen. Die Zahl der Katholiken und der Priester geht drastisch zurück. Die Einnahmen sinken stärker als dass eine Verringerung der Ausgaben erreicht werden kann. Die Institution selbst ist in der Krise: Ihr fehlt qualifiziertes Personal und ihre ‚Verfassung‘ macht ein schnelles und ideenreiches Reagieren auf krisenhafte Situationen enorm schwierig.

Der Pastoralverbund
Zu unserem Pastoralverbund Kassel Mitte gehören fünf Pfarreien: St. Bonifatius, St. Elisabeth, Sankt Familia, St. Joseph, St. Laurentius. Der Pastoralverbund war ein erster Schritt, die Zusammenarbeit der Pfarreien zu erleichtern und zu intensivieren. Die Idee des „Verbunds“ hat aber – um es salopp zu sagen“ – nicht gezündet. Die Pfarreien sind in der Regel nach Gebieten (Territorien) geordnet. Das heißt, die Menschen, die auf dem Gebiet der Pfarrei wohnen, gehören auch zur Pfarrei. Sankt Familia charakterisiert sich als Personalgemeinde, das heißt, zu uns kommen viele Menschen, die nicht auf dem Territorium von Sankt Familia wohnen; es kommen auch viele Menschen, die nicht zur katholischen Kirche gehören, sich in unserer Gemeinde aber zu Hause fühlen.

Die Ideenkonferenz
In den fünf Pfarreien gab es viele Ideen, Konzepte, Schwerpunktthemen, die Zukunft neu zu gestalten: wie beispielsweise City- und Sozialpastoral. Es gab Koalitionsbildungen, es gab auch jede Menge Konflikte über das Wie, Was, Wer, Wo. Also ganz wie im richtigen Leben … Bei der Ideenkonferenz am 8. März 2014 kam alles noch mal auf den Tisch und wurde intensiv besprochen und gewertet – in einer sehr guten Atmosphäre. Vorher hatte der PGR von Sankt Familia gemeinsam mit dem Verwaltungsrat (VR) in zahlreichen ausführlichen Gesprächen ausgelotet, in welcher Weise sich unsere Gemeinde in einen Prozess begibt, der ein deutlich und erkennbar intensiveres Zusammenarbeiten und Zusammengehen der fünf Gemeinden zum Ziel hat. Für uns hier in Sankt Familia war das eine wichtige Frage, denn der PGR hatte schon länger entschieden, sich mit der „Zukunftssicherung“ unserer Gemeinde zu beschäftigen.

Fusion & Kuppelmodell
Auf der Ideenkonferenz gab es zwei Entscheidungen: Fusion von drei oder vier Pfarreien UND ein sogenanntes Kuppelmodell, das ein neues Leitungsgremien aus Priestern, Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen, Fachleuten vorsah, die gemeinsame Entscheidungen treffen. Dieses Leitungsgremium sollte die Ideen für die inhaltliche Zusammenarbeit erkunden und Kooperationsformen festlegen; erst danach sollte die Frage geprüft werden, ob eine Fusion die sinnvolle Lösung für die zukünftige Zusammenarbeit ist. Aber wie es manchmal so ist, wenn einmal alles auf den Tisch kommt, entstand in Folge der Ideenkonferenz eine große Dynamik (die einen eigenen Bericht verdient hätte) mit dem Ergebnis: St. Bonifatius, St. Elisabeth, St. Joseph und St. Laurentius fusionieren zu einer einzigen Pfarrei und Sankt Familia macht sich allein auf den Weg … wohin?

Von mitverantwortlich zu verantwortlich
Wir sind auf dem Weg zu einem neuen „Gemeindemodell“. Wir haben die Vorstellung, dass ein Team aus Priestern, Hauptamtlichen und mitverantwortlichen Laien die Geschicke einer Gemeinde gemeinsam leiten mit allem, was das bedeutet (für die Gottesdienste, für die Mitarbeit, für die Gesprächs-, Bildungs- und Exerzitien-Angebote – um nur ein paar wenige Beispiele aus der Praxis zu nennen). Dabei wollen wir noch einen Schritt weiter gehen: Bei uns werden in Zukunft aus mitverantwortlichen Laien verantwortliche Laien. Unser Ziel: eine selbstverantwortete Gemeinde, in der der Priester eine andere Rolle spielt als heute, eine weniger zentrale, um es mit einfachen Worten zu sagen. Das mag aus heutiger Sicht geradezu absurd und komisch vorkommen, wo wir mit Harald Fischer doch einen Pfarrer haben, wie wir ihn uns kaum ‚besser‘ wünschen können. Aber genau deshalb ist diese Frage nach einer neu gestalteten Leitung für uns so wesentlich. Denn es ist nahezu unumstößlich, dass wir - wenn Harald Fischer geht - keinen neuen eigenen Pfarrer bekommen, sondern wir eigentlich wie fast alle Gemeinden von einem Team aus Priestern versorgt werden.

Neues ausprobieren – lebendig bleiben
Wir haben jetzt also in Ruhe und mit Unterstützung unseres Pfarrers die Zeit, uns auf diese „neue Zeit“ vorzubereiten. Es ist sehr wichtig, noch auf einen weiteren Aspekt hinzuweisen: Manches von dem, was hier (und auch anderswo) zu lesen ist, wirkt so, als müssten wir lernen, mit einem Mangel umzugehen. Das wird sicher in Teilen auch so sein. Aber diese neue Entwicklung bietet uns weit mehr: nämlich alle erdenklichen Möglichkeiten, gemeinsam in die Zukunft zu gehen und neue Ideen auszuprobieren: Glauben, Leben, Beten, an der Seite der Armen stehen, uns für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsetzen, Gottesdienste und gemeinschaftliche Feste feiern. Es gibt so viel Knowhow und Engagement und Lebendigkeit dafür in Sankt Familia!

Unsere Arbeitsgruppe Gemeinde-Entwicklung
Der PGR hat eine Arbeitsgruppe „Gemeinde-Entwicklung“ eingesetzt. Zu ihr gehören Bärbel Meyer (PGR und Liturgie-Gruppe), Birgitta Schwansee (PGR-Sprecherin), Birgit Weber (Gemeindereferentin), Gerald Greiner-Petter (VR mit Sitz ebenfalls im PGR) und Christoph Baumanns (PGR). Die Arbeitsgruppe „Gemeinde-Entwicklung“ wird den Entwicklungsprozess vorantreiben. Dazu gehört, dass der PGR nach der Sommerpause ein Klausurwochenende zum Thema „Gemeinde-Entwicklung“ macht und dass wir wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte alle Gemeindemitglieder, die sich für diese Entwicklung interessieren, zu einer ersten Versammlung einladen werden. Aber noch sind wir am Anfang unseres Weges.

Wir freuen uns, wenn Sie mitgehen – wenn Ihr mitgeht: Schwestern und Brüder!

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