Die Wege unseres Lebens führen nicht einfach unbeschwert geradeaus. Immer wieder treffen wir auf Kreuzungen, die uns Grenzen aufzeigen, die überwunden werden wollen, die Entscheidungen verlangen. In den biblischen Zeugnissen wird von keiner anderen Zeit im Leben Jesu so genau überliefert und erzählt wie von seinen letzten Tagen. Aus diesen Überlieferungen bildeten sich mit den Jahrhunderten die ganz eigene Kultur der Kreuzwege aus. Sie gehen sowohl auf die biblische Berichte als auch auf außerbiblische Überlieferungen und legendarische Stoffe zurück.
So werden in verschiedenen Kreuzwegstationen (meist in 14) die letzten Stunden Jesu szenisch nachvollzogen. Wenn wir sie betend und meditierend betrachten, versuchen wir sie als Kraftfeld zu erschließen, das stärken soll, die eigenen Auseinandersetzungen mit Kampf und Leid zu bestehen, und mit allem, was das eigene Leben bedroht.
Am Karfreitag, 14. April, feiern wir um 15 Uhr die das Leiden und Sterben Jesu (für Kinder zeitgleich im Alfred Delp Haus). Zur Kreuzverehrung sind Sie eingeladen, Steine und Scherben mitzubringen, die Sie bei der Kreuzverehrung am Kreuz niederlegen können. Die Symbole können Zeichen für Leiderfahrungen des eigenen Lebens oder unserer Zeit sein.
Die "Predigten zur Fastenzeit 2017" zum Nachhören
Reihe "Wege zur Integration" zum Nachhören
Fastenzeit.
Alltag durchbrechen.
Gewohnheit in Frage stellen.
Quer denken.
Die Blickrichtung ändern.
Auf Geliebtes verzichten.
Anderes ausprobieren.
Mich umstellen.
Verwirrt sein.
Suchen.
Mich von Gott finden lassen.
Gott im anderen Menschen entdecken.
Im Familiengottesdienst am 5. März 2017 wurden die Kirchenbänke einmal anders gestellt:
eine beeindruckende Raumerfahrung. (Fotos: Martin Schwegmann)
„Unschuld“ - ein facettenreiches Wort: Wer ist unschuldig und in welchem Sinn? Kann man (wieder) unschuldig werden? Ist Unschuld nur die Abwesenheit von Schuld, bloß romantischer Unsinn oder eine erstrebenswerte oder gar geschenkte innere Haltung dem Leben gegenüber?
Diesem facettenreichen Thema nähert sich der Kasseler Frauenchor Cantabile mittels dreier besonderer Werke,
Klavier: Christine Weghoff
Vibraphon: Moritz Wappler
Musiker des Staatsorchesters Kassel
Leitung: Dr. Merle Clasen
Eintritt frei, um Spende wird gebeten.
Was kann die islamische Theologie zur Integration beitragen? Dieser Frage geht Mouhanad Khorchide (Foto), u.a. stellvertretender Direktor des Centrums für religionsbezogene Studien an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, in seinem Vortrag am Dienstag, 24. Januar, 19.30 Uhr im Alfred Delp-Haus nach.
Eine moderne Religion
Mouhanad Khorchide steht für die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Islam und für einen liberalen Islam. Dafür setzt er sich öffentlich ein. „Islam ist Barmherzigkeit: Grundzüge einer modernen Religion“, heißt eines seiner Bücher. „Wir müssen endlich einen innerislamischen theologischen Diskurs führen“, ist sein zentrales Anliegen, das er bei der Ausbildung von Imamen umsetzt und das beim anschließenden Publikumsgespräch sicher intensiv diskutiert wird.
Allen Gemeindemitgliedern, allen Freundinnen und Freunden, allen Gästen von Sankt Familia wünschen wir ein gutes Jahr 2017, das neu im Zeichen des Friedens, der Gerechtigkeit und der Zuneigung stehen möge. Gottes Segen stehe über all Ihren Wegen!
Herr Jesus Christus,
erneuere unsere Gemeinde in der Liebe Gottes
und durch die Kraft des Heiligen Geistes.
So heißt es im Gebet "Geh mit uns auf unserem Weg", das unserer Gemeinde Sankt Familia auf ihrem Weg der Erneuerung Orientierung und Zuversicht gibt.
Dass Sie 2017 "gut unterwegs" sind, dass Sie Zuneigung und Freude erleben, dass wünscht Ihnen
Ihre Internetredaktion www.st-familia-kassel.de
Auf Grund der Geschehnisse in Berlin ist heute Abend ab 20 Uhr eine Lichterkette für Liebe, Frieden und Menschlichkeit geplant.
Hierzu wird gebeten, eine Kerze ans Fenster zu stellen.
Der Traum wäre , ganz Europa strahlen zu sehen.
du wirst mensch
von maria ausgetragen
bedürftig und warm
wirst gewärmt vom stroh
geliebt von maria
beschützt von josef
beschienen vom stern
beschenkt von den königen
bestaunt von den hirten
besungen von den engeln
gloria in exelsis deo
ehre sei gott in der höhe
ehre dem gott
der zu uns kam
er legte sich
in der menschen hand
er legte sich in uns
legt sich in uns
ganz klein
um mit uns
wachsen zu können
gott in mir
sein bild und gleichnis
soll ich in mir tragen
will ihn entdecken
will wissen
wie sich mein gott spiegelt
in mir
(Text: Bettina Fröhlich-Burkamp
Foto: Roswitha Heidrich)
Liebe Gemeinde!
Mit diesem schönen Text einer Teilnehmerin der letzten “Exerzitien im Alltag” wünsche ich Ihnen von Herzen gesegnete und erfüllte Weihnachtstage. Möge das Fest der Geburt Jesu, in dem uns in besonderer Weise die Wirklichkeit Gottes begegnet, Ihr Leben verändern und bereichern.
Wenn wir aus dieser Freude das kommende Jahr gestalten – im persönlichen und gemeindlichen Bereich – können wir bei all dem unbekannten, das uns bevorsteht, unsere Hoffnung bewahren, dass Gott selber unsere Wege mitgeht.
Ihr Pfarrer Harald Fischer
Unser Pfarrer Harald Fischer, der auch Dechant des Dekanats Kassel-Hofgeismar ist, hat klar Stellung bezogen gegen die Abschiebung in gefahrvolle Länder wie sie Mitte Dezember 34 Afghanen hinnehmen mussten.
Zum Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt schreibt er: "Wir dürfen uns von den Gewalttätern nicht unsere Menschlichkeit und unsere Fähigkeit zu nüchternem und rationalem Denken nehmen lassen."
In jenen Tagen sprach der Herr noch einmal zu Ahas; er sagte:
Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe.
Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen.
Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müsst ihr auch noch meinen Gott belästigen?
Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.
Aus dem Buch des Propheten Jesaja 7,10-14
(Lesung zum vierten Advent)
© Angelina-Ströbel / pixelio.de
Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen, die Steppe soll jubeln und blühen.
[...]
Macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest!
Sagt den Verzagten: Habt Mut, fürchtet euch nicht! Seht, hier ist euer Gott!
Aus dem Buch des Propheten Jesaja 35,1,3,4a
(Lesung zum dritten Advent)
© Thomas Grünsch / pixelio.de
Zugunsten des Vereins "Miteinander - für Menschen in Afrika e.V“ (Kamerun-Verein) erklingt am 4. Dezember 2016 (2. Advent) um 17:00 Uhr in unserer Kirche Sankt Familia (Kölnische Str. 53, 34117 Kassel) ein Benefizkonzert.
Mitwirkende:
Merle Clasen und Ramona Nitsch, Gesang
Georg Dieckhues, Trompete
Leo Schwär, Orgel
Program:
Es erklingen Werke von Claude Gervais, Jean-Baptiste Lully, Girolamo Frescobaldi, Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Henry Purcell, Peter Cornelius, Camille Saint-Saens und anderen.
Der Eintritt ist frei.
Es wird um Spenden für die Arbeit des Kamerun-Vereins gebeten.
"Er [der Herr] spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.
Ihr vom Haus Jakob, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.
Aus dem Buch des Propheten Jesaja 2,4-5
(Lesung zum ersten Advent)
„Das Wort ist ganz nah bei dir,
es ist in deinem Mund
und in deinem Herzen.“
(Dtn 30,14)
Zu den biblischen Sonntagslesungen gehören auch die Psalmen, die wir im Gottesdienst singen. Der letzte Abend des alttestamentlichen Gesprächskreises stand ganz im Zeichen des Psalter. Hier werden 150 Gesänge versammelt, die in poetischer Weise die Höhen und Tiefen des Daseins begleiten. Sie laden dazu ein, das eigene Leben mit seinen wunderbaren, aber auch seinen verletzten Seiten vor Gott zu stellen.
Der Gesprächskreis aind im Alfred Delp-Haus, Kölnische Str. 51, Kassel, statt.